Apfel Vogel Stories - Erdbeere, Rhabarber, Radieschen und Co - Frühling im Pestizidlabor
Shownotes
Im Frühling zeigen Obst und Gemüse kulturtypische Rückstandsmuster, die analytisch gut erklärbar sind. Entscheidend sind Pflanzenteil und Wachstumsform: Oberirdische Blattkulturen wie Radieschenblätter oder Kräuter weisen aufgrund direkter Applikation und großer Oberfläche meist höhere und vielfältigere Rückstände auf als unterirdisch wachsende Pflanzenteile. Die gesetzlichen Höchstgehalte werden dabei in der Regel eingehalten.
Erdbeeren gehören zu den Kulturen mit mehreren nachweisbaren Wirkstoffen pro Probe, vor allem Fungiziden. Dies ist ihrer Anfälligkeit für Pilzkrankheiten geschuldet. Überschreitungen sind selten. Auch bei Import- oder Tiefkühlware gelten die gleichen Grenzwerte. Deutlich unauffälliger sind Spargel und Rhabarber, bei denen meist nur wenige oder keine Rückstände nachweisbar sind. Insgesamt gilt: Nachweisbar bedeutet nicht automatisch gesundheitlich bedenklich, denn die Höchstgehalte basieren auf toxikologischen Bewertungen und berücksichtigen Sicherheitsfaktoren.
In der Folge ordnen wir diese Muster praxisnah ein, sprechen über typische Befunde aus dem Labor, erklären Grenzwerte verständlich und diskutieren, was Mehrfachrückstände tatsächlich bedeuten. Wer wissen möchte, was im Frühling bei Obst und Gemüse diesbezüglich zu erwarten ist und wie man die Werte richtig einstuft , sollte unbedingt reinhören.
Gäste: Leonie Moser & Marc Wieland, CVUA Stuttgart
Moderation: Dr. Anne Benkenstein und Dr. Florian Hägele
Homepage: www.cvuas.de
Instagram: https://www.instagram.com/cvuastuttgart
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